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Micafungin


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Micafungin

Die Bezeichnung des Echinocandins Micafungin nach IUPAC lautet:

{5-[(1S,2S)-2-[(3S,6S,9S,11R,15S,18S,20R,21R,24S,25S,26S)-3-[(1R)-2-carbamoyl-1-hydroxyethyl]
-11,20,21,25-tetrahydroxy-15-[(1R)-1-hydroxyethyl]-26-methyl-2,5,8,14,17,23-hexaoxo-18-
[(4-{5-[4-(pentyloxy)phenyl]-1,2-oxazol-3-yl}benzene)amido]-1,4,7,13,16,22-hexaazatricyclo
[22.3.0.09,13]heptacosan-6-yl]-1,2-dihydroxyethyl]-2-hydroxyphenyl}oxidanesulfonic acid

Formel Micafungin

Wirkstoffklasse

  • Antimykotikum
  • Echinocandin

Fertigpräparate

  • Mycamine® 

Wirkung

Micafungin ist ein Antimykotikum aus der Klasse der Echinocandine und wird intravenös zur Prophylaxe und Therapie schwere (invasiver) Candida-Infektionen eingesetzt. Da Micafungin Lebertumore auslösen kann, sollte es nur angewendet werden, wenn andere Antimykotika nicht geeignet sind.

Wirkungsmechanismus

Micafungin bewirkt eine nicht kompetetive Hemmung des Synthese von 1,3-beta-D-Glucan, einem Grundbestandteil der Pilzzellwand. 1,3-beta-D-Glucan kommt in Säugetierzellen nicht vor. Micafungin entfaltet eine fungizide Wirkung gegen die meisten Candida-Spezies und ist auch aktiv gegen wachsende Hyphen von Apergillus-Arten. Wie bei allen antimikrobiellen Wirkstoffen sind Fälle verminderter Empfindlichkeit und Resistenz bekannt, eine Kreuzresistenz mit anderen Echinocandinen kann nicht ausgeschlossen werden.

Gegenanzeigen (Kontraindikationen)

Im Folgenden sind absolute Gegenanzeiegn (Situationen in denen der Arzneistoff auf keinen Fall verabreicht werden sollte) und relative Gegenanzeigen (Situationen in denen der Arzneistoff nur mit Vorsicht verabreicht werden sollte) aufgelistet. Für genauere Informationen bzw. Antworten auf Ihre Fragen nutzen Sie bitte das Forum oder fragen Ihren Arzt oder Apotheker.

-Überempfindlichkeit gegen den Arzneistoff

Nebenwirkungen (unerwünschte Wirkungen)

Es handelt sich hier um eine vollständige Liste der bekannten Nebenwirkungen, für genauere Informationen bzw. Antworten auf Ihre Fragen nutzen Sie bitte das Forum oder fragen Ihren Arzt oder Apotheker.

Thrombozytopenie, Leukopenie, Neutropenie, Anämie, Tachykardie, Hypokaliämie, Hypomagnesiämie, Hypokalzämie, Kopfschmerzen, Phlebitis, Hypertonie, Hypotonie, Übelkeit, Erbrechen, Diarrhö, Bauchschmerzen, Hyperbilirubinämie, Hepatomegalie, erhöhte alkalische Phosphatase, erhöhte Aspartataminotransferase, erhöhte Alaninaminotransferase, erhöhtes Bilirubin, abnormer Leberfunktionstest, Hautausschlag, akutes Nierenversagen, Harnstoff im Blut erhöht, Fieber, Schüttelfrost