Omapatrilat erreichte nie die Zulassung
durch
die Behörden. Zunächst brachten Studien durchaus
positive
Ergebnisse und zeigten ein günstiges Nebenwirkungsprofil
(ähnlich der ACE-Hemmer). Der Zulassungsantrag von
Bristol-Myers
Squibb wurde 2003 von der FDA abgelehnt, da sich ein gehäuftes
Auftreten von Angioödemen zeigte (ebenfalls eine seltene aber
ernste unerwünschte Wirkung der ACE-Hemmer).
Wirkung
Aufgrund des Angriffs an zwei den
Blutdruck
beeinflussenden Enzymen, zeigt Omapatrilat eine additive antihypertone
Wirkung und sollte zuerst auch zur Behandlung der Hypertonie zugelassen
werden.
Wirkungsmechanismus
Der Vasopeptidase-Hemmer Omapatrilat
hemmt
einerseits das Angiotensin-I-Konversionsenzym, anderseits die neutrale
Endopeptidase (NEP), die für den Abbau natriuretischer Pepide
(ANP, BNP, CNP) verantwortlich ist. Die natriuretischen Peptide
erhöhen die Na+-Ausscheidung,
dilatieren die Gefäße und
wirken antiproliferativ. In Kombination mit der ACE-Hemmung kommt es so
zu einer additiven antihypertonen Wirkung.
Gegenanzeigen
(Kontraindikationen)
Im
Folgenden sind absolute Gegenanzeiegn (Situationen in denen der
Arzneistoff auf keinen Fall verabreicht werden sollte) und relative
Gegenanzeigen (Situationen in denen der Arzneistoff nur mit Vorsicht
verabreicht werden sollte) aufgelistet. Für
genauere Informationen bzw.
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oder fragen Ihren Arzt oder Apotheker.
Nebenwirkungen
(unerwünschte
Wirkungen)
Es handelt sich hier um eine
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