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Paclitaxel


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Paclitaxel

In den späten 1960er-Jahren führten Monroe E. Wall und M. C. Wani eine umfassende Suche nach Anti-Krebs-Wirkstoffen durch. Dabei konnten sie im Jahre 1971 die Substanz Paclitaxel durch Extraktion der Rinde der Pazifischen Eibe (Taxus brevifolia) erstmals isolieren, charakterisieren und seine wachstumshemmende Wirkung auf Zellen, u. a. Krebszellen, feststellen.

 Formel Paclitaxel

Wirkstoffklasse

  • Zytostatikum
  • Taxan

Fertigpräparate

  • Taxol® 
  • Paclitaxel HEXAL®
  • Paclitaxel-Actavis®

Wirkung

Paclitaxel ist ein Zytostatikum, das zur first-line bzw. second-line Therapie bei Ovarialkarzinom, Mammakarzinom und zur second-line Therapie des nicht-kleinzelligen Bronchialkarzinoms und des AIDS assoziierten Kaposi Sarkoms als Monotherapie bzw. in Kombinationstherapie indiziert ist. Seine Wirkung beruht auf einer Beeinflussung der Mikrotubuli, wodurch die Zellteilung gestört wird.

Wirkungsmechanismus

Docetaxel und Paclitaxel gehören zur Klasse der Taxane, haben das gleiche Grundgerüst und unterscheiden sich jedoch durch verschiedene Seitenketten.
Taxane beschleunigen zunächst die Bildung von Mikrotubuli, binden dann aber an die beta-Tubulinuntereinheit und verhindern so die Desaggregation des Spindelapparats. In der G2-Phase zum Stofftransport gebildete Spindeln können danach nicht mehr umgebaut werden, insb. entstehen in der Mitosephase keine Kernspindeln. Taxane blockieren somit den Zellzyklus in der G2-Phase bzw. M-Phase, wodurch die Zellen schließlich absterben. Im Rahmen der Behandlung kann eine Resistenz eintreten. Sie beruht sehr wahrscheinlich auf der Bildung von P-Glykoprotein bzw. einer Strukturveränderung der beta-Untereinheit des Tubulindimers.
Experimentelle Befunde deuten daraufhin, dass die Taxane auf 3 Wegen die Apoptose der Zelle einleiten:
- Aktivierung des sog. death genes, z.B. Tumor-Nekrose-Faktor alpha
- durch gleichzeitige Fehlaktivierung der sog. P43cdc2-Proteinkinase, die durch Phosphorylierung von Schlüsselproteinen der Zellteilung die Mitosevorgänge kontrolliert
- durch Aktivierung des Bcl-2/Bax-Weges der Apoptose, der eingeleitet wird durch die Störung des Mikrotubuli-Aufbaus, die dann über Zwischenschritte an den Zellkern gemeldet wird.
Die Genaktivierung im Zellkern setzt dann im Zytosol der Zelle mittelbar ein kaskadenartiges Selbstmordprogramm der Zelle in Gang.

Paclitaxel ist ein antimikrotubuläres Zytostatikum, das sich in der Rinde der pazifischen Eibe befindet. Es fördert die Zusammenlagerung der Mikrotubuli aus den Tubulindimeren und stabilisiert die Mikrotubuli, indem er ihre Depolymerisation hemmt. Diese Stabilisierung führt zu einer Hemmung der normalen dynamischen Reorganisation des mikrotubulären Netzwerkes, das für die vitale Interphase und die mitotischen Zellfunktionen wesentlich ist. Zudem induziert Paclitaxel eine abnormale Bündelstruktur der Mikrotubuli während des Zellzyklus und erzeugt multiple Astren während der Mitose.
Damit unterscheidet sich Paclitaxel von anderen Mitosegiften wie z.B. Colchicin, die die Polymerisation von alpha- und beta-Tubulin und damit die Bildung der Mikrotubuli verhindern.
Im Tiermodell wirkt Paclitaxel synergistisch mit folgenden Zytostatika (wobei die klinische Relevanz noch unklar ist): Bleomycin, Cyclophosphamid, Doxorubicin, Etoposid, Ifosfamid, Methotrexat, Tioguanin, Vinca-Alkaloide u.a..
In vitro kann durch stufenweise Behandlung eine Resistenz induziert werden. Als Mechanismen werden eine durch Zellmembranfaktoren bedingte geringere Substanzaufnahme, eine Anhebung des Sulfhydrylgehaltes (z.B. Glutathion, Metallothionin) im Zytosol und/oder eine gesteigerte DNA-Reparatur angesehen. Vorläufige Daten von humanen ovariellen Karzinomzellen lassen vermuten, dass v.a. ein gesteigerter Gen-spezifischer Repair-Mechanismus eine Rolle spielt.

Gegenanzeigen (Kontraindikationen)

Im Folgenden sind absolute Gegenanzeiegn (Situationen in denen der Arzneistoff auf keinen Fall verabreicht werden sollte) und relative Gegenanzeigen (Situationen in denen der Arzneistoff nur mit Vorsicht verabreicht werden sollte) aufgelistet. Für genauere Informationen bzw. Antworten auf Ihre Fragen nutzen Sie bitte das Forum oder fragen Ihren Arzt oder Apotheker.

Absolute Gegenanzeigen
- schwere Überempfindlichkeit gegenüber Paclitaxel
- Schwangerschaft
- Stillzeit
- Ausgangsneutrophilenzahl <1500/mm3 (<1000/mm3 bei Kaposi-Sarkom-Patienten)
- schwere Leberfunktionsstörung
- Kaposi-Sarkom-Patienten mit gleichzeitig auftretenden schwerwiegenden, unkontrollierten Infektionen

Relative Gegenanzeigen

- schwere, vorbestehende Cholestase: Es gibt es keine Daten


Nebenwirkungen (unerwünschte Wirkungen)

Es handelt sich hier um eine vollständige Liste der bekannten Nebenwirkungen, für genauere Informationen bzw. Antworten auf Ihre Fragen nutzen Sie bitte das Forum oder fragen Ihren Arzt oder Apotheker.

Sehr häufige unerwünschte Wirkungen (> 1/10)
- Die häufigste schwerwiegende Nebenwirkung war Knochenmarksuppression. Schwere Neutropenie (<500/mm3) ohne fiebrige Episoden trat bei 28% der Patienten auf. Nur 1% der Patienten hatte für 7 Tage oder länger eine schwere Neutropenie. Eine Thrombozytopenie wurde bei 11% der Patienten berichtet. 3% der Patienten hatten mindestens einmal während der Studie eine Blutplättchenzahl (Nadir) <50000/mm3. Anämie wurde bei 64% der Patienten beobachtet, war aber nur bei 6% schwer (Hb <5 mmol/l). Die Inzidenz und die Schwere der Anämie ist abhängig vom Hämoglobin-Ausgangswert.
- Neurotoxizität, hauptsächlich periphere Neuropathie, schien häufiger und in schwererer Form aufzutreten, wenn 175 mg/m2 in 3h (85% Neurotoxizität, 15% schwer), an Stelle von 135 mg/m2 in 24h (25% periphere Neuropathie, 3% schwer) jeweils in Kombination mit Cisplatin verabreicht wurden. Bei NSCLC-Patienten und bei Patientinnen mit Ovarialkarzinom, die Paclitaxel über 3h gefolgt von Cisplatin erhielten, war die Inzidenz von schwerer Neurotoxizität offensichtlich höher. Periphere Neuropathie kann schon während des ersten Behandlungskurses auftreten und kann sich mit der Häufigkeit der Paclitaxel-Anwendung verstärken. Periphere Neuropathie war bei einigen Patienten die Ursache für ein Absetzen von Paclitaxel. Empfindungsstörungen besserten sich bzw. verschwanden im Allgemeinen innerhalb einiger Monate nach Absetzen von Paclitaxel. Eine bereits vorbestehende Neuropathie, als Folge früherer Therapien, stellt keine Kontraindikation für Paclitaxel dar.
- Arthralgie oder Myalgie traten bei 60% der Patienten auf und waren bei 13% der Patienten schwer.
- Bei 34% der Patienten (17% aller Therapiekurse) traten leichte Überempfindlichkeitsreaktionen auf. Diese leichten Überempfindlichkeitsreaktionen, hauptsächlich Flush und Hautausschlag, waren nicht behandlungsbedürftig und erforderten kein Absetzen von Paclitaxel.
- Infektionen
- Myelosuppression
- Leukopenie
- Hypotonie
- Übelkeit
- Erbrechen
- Durchfall
- Mucositis
- Alopezie
AIDS-assoziiertes Kaposi-Sarkom:
- Knochenmarksuppression war die häufigste dosislimitierende Toxizität. Neutropenie ist die wichtigste hämatologische Toxizität. Während des ersten Behandlungszyklus kam es bei 20% der Patienten zu einer schweren Neutropenie (<500 Zellen/mm3). Über den gesamten Behandlungszeitraum wurde bei 39% der Patienten eine schwere Neutropenie beobachtet. Bei 41% der Patienten dauerte die Neutropenie länger als 7 Tage und bei 8% der Patienten länger als 30-35 Tage an. Bei allen nachbeobachteten Patienten klang die Neutropenie innerhalb von 35 Tagen ab. Die Inzidenz einer mindestens 7 Tage dauernden Grad-4-Neutropenie betrug 22%.
- Neutropenisches Fieber in Zusammenhang mit Paclitaxel trat bei 14% der Patienten und 1,3% der Behandlungszyklen auf. Während der Paclitaxel-Anwendung kam es in Zusammenhang mit dem Arzneimittel zu 3 septischen Zwischenfällen (2,8%) mit tödlichem Ausgang.
- Thrombozytopenie wurde bei 50% der Patienten beobachtet, bei 9% in schwerer Form (<50000 Zellen/mm3). Nur bei 14% der Patienten kam es im Verlauf der Behandlung mindestens einmal zu einem Abfall der Blutplättchenzahl unter 75000 Zellen/mm3. Von Blutungen in Zusammenhang mit Paclitaxel berichteten <3% der Patienten, hämorrhagische Zwischenfälle traten jedoch lokalisiert auf.
- Anämie (Hb <11 g/dl) wurde bei 61% der Patienten beobachtet, bei 10% in schwerer Form (Hb <8 g/dl). Bei 21% der Patienten war eine Erythrozyten-Transfusion erforderlich.
- Hepato-biliäre Störungen: Unter den Patienten (mehr als die Hälfte der Patienten erhielten Proteaseinhibitoren) mit normalen Ausgangswerten der Leberfunktion wurden bei 28% eine Erhöhung der Bilirubinwerte, bei 43% eine Erhöhung der alkalischen Phosphatase und bei 44% eine Erhöhung der AST (SGOT)-Werte beobachtet. Bei jedem dieser Parameter waren die Werte in 1% der Fälle stark erhöht.
Albumin gebundene Nanopartikelformulierung:
- Neutropenie, Anämie, Leukopenie, Thrombozytopenie, Lymphopenie
- periphere Neuropathie, Neuropathie, Hypästhesie, Parästhesie
- Übelkeit, Durchfall, Erbrechen, Verstopfung, Stomatitis
- Alopezie, Ausschlag
- Arthralgie, Myalgie
- Anorexie
- Müdigkeit, Asthenie, Pyrexie

Häufige unerwünschte Wirkungen (> 1/100)

- Reaktionen an der Injektionsstelle während der intravenösen Verabreichung können zu lokalisiertem Ödem, Schmerzen, Erythem und Verhärtung führen. Gelegentlich kann Extravasation zu einer Cellulitis führen. Eine Hautabschuppung und/oder Hautablösung wurde berichtet, manchmal im Zusammenhang mit einer Extravasation. Es kann auch zu einer Depigmentierung der Haut kommen. Ein Wiederauftreten von Hautreaktionen an der Stelle einer vorhergegangenen Extravasation, wenn Paclitaxel an einer anderen Stelle injiziert wird (ein so genannter, "Recall''), wurde selten berichtet. Eine spezifische Behandlung solcher Reaktionen, die durch extravasale Gabe auftreten, ist zur Zeit nicht bekannt.
- Bradykardie
- vorübergehende und wenig ausgeprägte Veränderungen an Nägeln und Haut
- starke Erhöhung der AST (SGOT)
- starke Erhöhung der alkalischen Phosphatase
Albumin gebundene Nanopartikelformulierung:
- Gewichtsabnahme, erhöhte Alaninaminotransferase, erhöhte Aspartataminotransferase, erniedrigte Hämatokritwerte, erniedrigte Erythrozytenzahl, erhöhte Körpertemperatur, erhöhte Gamma-Glutamyltransferase, erhöhte Alkalinphosphatase im Blut
- Tachykardie
- Periphere sensorische Neuropathie, Kopfschmerzen, Dysgeusie, Schwindel, periphere motorische Neuropathie, Ataxie, sensorische Störung, Somnolenz
- erhöhte Tränensekretion, verschwommene Sicht, Trockenes-Auge-Syndrom, Keratokonjunktivitis sicca, Madarosis
Schwindel
- Dyspnoe, Epistaxis, pharyngolaryngeale Schmerzen, Husten, Rhinitis, Rhinorrhoe
- Bauchschmerzen, abdominale Distension, Schmerzen im Oberbauch, Dyspepsie, gastroösophageale Refluxkrankheit, orale Hypästhesie
- Nagelkrankheiten, Pruritus, trockene Haut, Erythem, Nagelverfärbung, Hyperpigmentierung der Haut, Onycholyse
- Schmerzen in den Extremitäten, Knochenschmerzen, Rückenschmerzen, Muskelkrämpfe, Gliederschmerzen
- Dehydration, verringerter Appetit, Hypokaliämie
- Infektion, Harnwegsinfektion, Folliculitis, Infektion der oberen Atemwege, Candidiasis, Sinusitis
- Hautrötung mit Hitzegefühl (Flush), Hitzewallungen, Hypertonie, Lymphödem
- Periphere Ödeme, Schleimhautentzündung, Schmerzen, Rigor, Ödeme, Schwäche, verschlechterter Allgemeinzustand, Brustschmerzen, grippeähnliche Erkrankungen, Unwohlsein, Lethargie, Hyperpyrexie
- Schlaflosigkeit, Depression, Angstzustände

Gelegentliche unerwünschte Wirkungen (> 1/1000)

- Eine schwerwiegende Überempfindlichkeitsreaktion mit potenziell letalem Ausgang (definiert als behandlungsbedürftige Hypotonie, Angioödem, Atemnot, die eine bronchodilatierende Behandlung erforderlich macht oder generalisierte Urtikaria) trat bei zwei (<1 %) Patienten auf.
- septischer Schock
- Kardiomyopathie
- Asymptomatische ventrikuläre Tachykardie
- Tachykardie mit Bigeminie
- AV-Block und Synkope
- Myokardinfarkt
- Hypertonie
- Thrombose
- Thrombophlebitis
- starke Erhöhung des Bilirubins
Albumin gebundene Nanopartikelformulierung:
- erhöhter Blutdruck, Gewichtszunahme, erhöhte Lactatdehydrogenase im Blut, erhöhtes Kreatinin im Blut, erhöhter Blutzucker, erhöhter Phosphor im Blut, reduzierter Kalium im Blut
- Polyneuropathie, Areflexie, Dyskinesie, Hyporeflexie, Neuralgie, Verlust des Empfindens, Synkope, posturaler Schwindel, neuropathische Schmerzen, Tremor
- Augenreizung, Augenschmerzen, abnormales Sehen, reduzierte Sehschärfe, Konjunktivitis, Sehstörungen, Juckreiz in den Augen
- Ohrenschmerzen, Ohrensausen
-produktiver Husten, Belaastungsdyspnoe, Verstopfung der Nasennebenhöhlen, abgeschwächtes Atemgeräusch, Pleuraerguss, allergische Rhinitis, Heiserkeit, verstopfte Nase, trockene Nase, Keuchen
- Dysphagie, Blähungen, Zungenbrennen, trockener Mund, schmerzendes Zahnfleisch, loser Stuhl, Ösophagitis, Schmerzen im Unterbauch, Geschwüre im Mund, orale Schmerzen, rektale Blutungen
- Dysurie, Pollakisurie, Hämaturie, Nykturie, Polyurie, Harninkontinenz
- Druckempfindliches Nagelbett, Urtikaria, Hautschmerzen, Lichtempfindlichkeit, Pigmentierungsstörung, juckender Ausschlag, Hautkrankheit, Hyperhidrose, Onychomadese, erythematöser Ausschlag, generalisierter Ausschlag, Dermatitis, nächtliche Schweißausbrüche, makulopapulärer Ausschlag, Vitiligo, Hypotrichose, Unbehagen an den Fingernägeln, generalisierter Pruritus, makulärer Ausschlag, papulärer Ausschlag, Hautläsion, aufgeschwollenes Gesicht
- Schmerzen in der Brustkorbwand, Schwäche der Muskulatur, Genickschmerzen, Leistenschmerzen, Muskelspasmen, Schmerzen in der Skelettmuskulatur, Flankenschmerzen, Unbehagen in den Gliedern, Muskelschwäche
- Hypophosphatämie, Flüssigkeitsretention, Hypoalbuminämie, Polydipsie, Hyperglykämie, Hypocalcämie, Hypoglykämie, Hyponaträmie
- Orale Candidiasis, Nasopharyngitis, Cellulitis, Herpes simplex, Virusinfektion, Pneumonie, katheterbedingte Infektion, Pilzinfektion, Gürtelrose, Infektion am Anwendungsort an der Injektionsstelle
- Prellung
- Metastaseschmerzen, Tumornekrose
- Hypotonie, periphere Kälte, orthostatische Hypotonie
- Unbehagen in der Brust, abnormaler Gang, Schwellung, Reaktion am Anwendungsort an der Injektionsstelle
- Überempfindlichkeit
- Hyperbilirubinämie, Hepatomegalie
- Brustschmerzen
- Ruhelosigkeit

Seltene unerwünschte Wirkungen (> 1/10000)

- Pneumonie
- Sepsis
- Febrile Neutropenie
- anaphylaktische Reaktionen
- motorische Neuropathie (mit daraus resultierender, wenig ausgeprägter Schwäche in den distalen Extremitäten)
- Dyspnoe
- Pleurale Ergüsse
- interstitielle Pneumonie
- Lungenfibrose
- Lungenembolie
- Ateminsuffizienz
- Pruritus
- Rash
- Erythem
- Asthenie
- Pyrexie
- Dehydratation
- Ödeme
- Anstieg des Kreatinin-Spiegels im Blut
Albumin gebundene Nanopartikelformulierung:
- Interstitielle Pneumonitis
- Thrombose

Sehr seltene unerwünschte Wirkungen (< 1/10000)

- akute myeloische Leukämie
- myelodysplastisches Syndrom
- anaphylaktischer Schock
- Anorexie
- Verwirrung
- autonome Neuropathie (mit der Folge eines paralytischen Ileus und orthostatischer Hypotonie)
- Grandmal-Anfälle
- Konvulsionen
- Enzephalopathie
- Schwindel
- Kopfschmerzen
- Ataxie
- Störungen am Sehnerv und/oder Sehstörungen (Flimmerskotomata), vor allem bei Patienten, die höhere als die empfohlenen Dosierungen erhielten
- Ototoxizität
- Hörverlust
- Tinnitus
- Vertigo
- Vorhofflimmern
- Supraventrikuläre Tachykardie
- Schock
- Husten
- Obstruktion im Dickdarmbereich
- Dickdarm-Perforation
- ischämische Kolitis
- Thrombose im Mesenterium
- Pseudomembranöse Kolitis
- Oesophagitis
- Obstipation
- Ascites
- Pankreatitis
- hepatische Nekrose
- hepatische Enzephalopathie
- Stevens-Johnson-Syndrom
- epidermale Nekrolyse
- Erythema multiforme
- Exfoliative Dermatitis
- Urtikaria
- Onycholyse (Patienten sollten während der Behandlung Sonnenschutz an Händen und Füßen tragen)