Rifaximin ist ein halbsynthetisches
Derivat
von Rifamycin. Es ist zur Behandlung der Reisediarrhö
zugelassen.
Es wird kaum resorbiert, wirkt also ausschließlich im Darm.
Wirkungsmechanismus
Rifaximin ist ein halbsynthetisches
Derivat von Rifamycin. In Xifaxan®
liegt
es in der polymorphen Form Alpha vor, die im Darm kaum resorbiert wird.
Wie andere Antibiotika der Rifamycin-Gruppe bindet Rifaximin
irreversibel an der Beta-Untereinheit der bakteriellen
DNA-abhängigen RNA-Polymerase und hemmt dadurch die
RNA-Synthese
der Bakterien (siehe Abbildung am Beispiel Rifampin (Rifampicin)).
Rifaximin besitzt ein breites antimikrobielles Wirkspektrum gegen die
meisten grampositiven und -negativen,
aeroben und
anaeroben Bakterien, die eine bakterielle Diarrhö verursachen.
Da
es wie erwähnt kaum resorbiert wird, wirkt es lokal im
Darmlumen
und ist gegen invasive pathogene Bakterien nicht wirksam.
Gegenanzeigen
(Kontraindikationen)
Im
Folgenden sind absolute Gegenanzeigen (Situationen in denen der
Arzneistoff auf keinen Fall verabreicht werden sollte) und relative
Gegenanzeigen (Situationen in denen der Arzneistoff nur mit Vorsicht
verabreicht werden sollte) aufgelistet. Für
genauere Informationen bzw.
Antworten auf Ihre Fragen nutzen Sie bitte das Forum
oder fragen Ihren Arzt oder Apotheker.
-Überempfindlichkeit gegen den Wirkstoff oder andere
Rifamycin-Derivate
Nebenwirkungen
(unerwünschte
Wirkungen)
Es handelt sich hier um eine weitgehend
vollständige
Liste der bekannten Nebenwirkungen, für genauere Informationen
bzw.
Antworten auf Ihre Fragen nutzen Sie bitte das Forum
oder fragen Ihren Arzt oder Apotheker.
Sehr häufig: Blähungen. Häufig: abdominelles
Spannungsgefühl, Bauchschmerzen, Verstopfung, Stuhldrang,
Übelkeit, Tenesmus ani, Erbrechen, Benommenheit, Kopfschmerz,
Erschöpfung, Pyrexie.