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Tocilizumab
Die Abbildung zeigt die Struktur von
Tocilizumab, einem humanisierten monoklonalen Antikörper mit
der Summenformel C6428H9976N1720O2018S42.
Wirkstoffklasse
Monoklonaler
Antikörper
Interleukin-6-(Rezeptor)-Antagonist
Fertigpräparate
RoActemra®
Wirkung
Der humanisierte mononklonale
Antikörper
Tocilizumab dient zur Behandlung der mittelschweren bis schweren
rheumatoiden Arthrits. Ustekinumab hemmt Interleukin 6.
Wirkungsmechanismus
Tocilizumab bindet spezifisch sowohl an
lösliche als auch an membrangebundene Interleukin-6-Rezeptoren
und
hemmt die durch diese Rezeptoren vermittelte Signaltranduktion (siehe
Abbildung). Interleukin 6 (IL-6) ist ein pleiotropes,
proinflammatorisches Zytokin, das von einer Vielzahl verschiedener
Zelltypen, wie T- und B-Zellen, Monozyten und Fibroblasten, produziert
wird. Es ist an verschiedenen physiologischen Prozessen, wie der
T-Zell-Aktivierung, Induktion der Sekretion von Immunglobulinen,
Induktion der Synthese von hepatischen Akut-Phase-Proteinen und
Stimulation der Hämatopoese beteiligt und spielt (vermutlich)
bei
der Entstehung verschiedener Krankheiten eine wichtige Rolle, zum
Beispiel bei entzündlichen Erkankungen, Osteoporose und
Neoplasien. Tocilizumab hemmt durch die Blockade der IL-Rezeptoren die
entzündungsfördernde Wirkung von IL-6.
Gegenanzeigen
(Kontraindikationen)
Im
Folgenden sind absolute Gegenanzeiegn (Situationen in denen der
Arzneistoff auf keinen Fall verabreicht werden sollte) und relative
Gegenanzeigen (Situationen in denen der Arzneistoff nur mit Vorsicht
verabreicht werden sollte) aufgelistet. Für
genauere Informationen bzw.
Antworten auf Ihre Fragen nutzen Sie bitte das Forum
oder fragen Ihren Arzt oder Apotheker.
-Überempfindlichkeit gegen den Wirkstoff
-aktive schwere Infektionen
Nebenwirkungen
(unerwünschte
Wirkungen)
Es handelt sich hier um eine
vollständige
Liste der bekannten Nebenwirkungen, für genauere Informationen
bzw.
Antworten auf Ihre Fragen nutzen Sie bitte das Forum
oder fragen Ihren Arzt oder Apotheker.
Sehr häufig Infektionen des oberen Respirationstraktes.
Häufig: Zellulitis, Pneumonie, oraler Herpes simplex, Herpes
zoster, Mundulzera, Gastritis, Exantheme, Pruritis, Kopfschmerzen,
Schwindel, Erhöhung der Lebertransaminasen, Hypertonie,
Leukopenie, Neutropenie, Hypercholisterinämie, Konjunktivitis.