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Ustekinumab
Ustekinumab ist ein humanisierter
monoklonaler Antikörper mit der Summenformel C6482H10004N1712O2016S46
und einem Molekülgewicht von 145.64 kDa.
Wirkstoffklasse
Monoklonaler
Antikörper
Interleukin-12
& 23-(Rezeptor)-Antagonist
Fertigpräparate
Stelara®
Wirkung
Der humanisierte mononklonale
Antikörper Ustekinumab dient zur Behandlung der
moderaten bis schweren Plaque-Psoriasis. Ustekinumab hemmt die
Interleukine 12 und 23, zwei für die Pathogenese der Psoriasis
zentrale Signalstoffe.
Wirkungsmechanismus
Ustekinumab bindet an zwei für
die
Pathogenese der Psoriasis zentrale Signalstoffe, die Interleukine (IL)
12 und 23, speziell an der Untereinheit p40 (siehe Abbildung). IL-12
und IL-23 wirken an der Immunfunktion mit, indem sie zur Aktivierung
der natürlichen Killerzellen (NK) sowie CD4+-T-Zelldifferenzierung
und -aktivierung beitragen. Ustekinumab hindert die beiden Interleukine
daran, an ihr Rezeptorprotein auf der Oberfläche von
Immunzellen
zu binden und behindert so eine maßgebliche
Botenstoff-Funktion
von IL-12 und IL-23. Als Folge wird die Signalkaskade, die
über
eine spezifische T-Zell-Differenzierung und -aktivierung zur Psoriasis
führt, unterbrochen.
Gegenanzeigen
(Kontraindikationen)
Im
Folgenden sind absolute Gegenanzeiegn (Situationen in denen der
Arzneistoff auf keinen Fall verabreicht werden sollte) und relative
Gegenanzeigen (Situationen in denen der Arzneistoff nur mit Vorsicht
verabreicht werden sollte) aufgelistet. Für
genauere Informationen bzw.
Antworten auf Ihre Fragen nutzen Sie bitte das Forum
oder fragen Ihren Arzt oder Apotheker.
-Überempfindlichkeit gegen den Wirkstoff
-klinisch relevante aktive Infektion
Nebenwirkungen
(unerwünschte
Wirkungen)
Es handelt sich hier um eine
vollständige
Liste der bekannten Nebenwirkungen, für genauere Informationen
bzw.
Antworten auf Ihre Fragen nutzen Sie bitte das Forum
oder fragen Ihren Arzt oder Apotheker.
Sehr häufig:
Infektion der oberen Atemwege, Nasopharyngitis.
Häufig: Zellulitis, Virusinfektion der oberen Atemwege,
Depression,
Schwindel, Kopfschmerzen, pharolaryngeale Schmerzen, verstopfte Nase,
Diarrhö, Pruritis, Rückenschmerzen, Myalgie,
Müdigkeit, Erythem an der
Injektionsstelle.